Gewaltprävention

Hier schreiben Experten zum Thema Gewaltprävention im Kindergarten und in der Schule.

Suchtprävention

Themen sind: Suchtentwicklung, Suchtvorbeugung und Präventionsprojekte für Schulen.

Bewegung

Was sind die Auswirkungen von Bewegungsmangel und wie kann man diesen vorbeugen.

Ernährung

Ein wichtiges Thema unserer modernen Gesellschaft: Übergewicht und Adipositas.

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Handbücher

Handbuch I Gewaltprävention für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern

Handbuch I

Handbuch II Gewaltprävention für die Sekundarstufe und die Arbeit mit Jugendlichen

Handbuch II

Handbuch III Gewaltprävention für die Vorschule und die Arbeit mit Kindern

Handbuch III

Romeo added Julia, ein Theaterstück unter der Leitung von Dominique BergEin Theaterstück zu den Themen Cybermobbing, Internetkriminalität und Datenschutz in sozialen Netzwerken

Das Unternehmen Dominique Berg verbindet klassische und moderne Unterhaltung durch das Schreiben und Inszenieren von neuen, innovativen Theaterstücken: Wir bieten Intelligente Unterhaltung. Derzeit zeigen wir das Stück „Romeo added Julia“, in dem die Themen Internetkriminalität, Cybermobbing und Datenschutz behandelt werden.

In Zeiten, in denen Schüler in diversen Netzwerken ihren Lebensmittelpunkt sehen und überhaupt nicht die Reichweite ihrer Informationsweitergabe überschauen können, wollen wir durch diese Inszenierung aufklären, informieren und warnen.

Handbuch IIIDer gewaltpräventive Ansatz des Handbuches
Gewaltpräventionsforschung weist immer wieder darauf hin, dass Gewaltprävention früh beginnen muss, um ihre Wirksamkeit entfalten zu können. Insbesondere der Bereich des Kindergartens und der Vorschule ist bislang nur unzureichend im Blick gewaltpräventiver Programme.

Das Handbuch „Gewaltprävention in Kindergarten und Vorschule“ knüpft an den vorliegenden Handbüchern „Gewaltprävention in der Grundschule“ (2008) und „Gewaltprävention in den Sekundarstufen“ (2009) an und entfaltet diesen Ansatz für den Vorschulbereich.

Jugendliche im InternetDas Internet bietet heute vielfältige Möglichkeiten zur Information und Kommunikation. Es ist ein spannendes Medium und wird mittlerweile von vielen Schulen genutzt, um Informationen z.B. für Aufsätze und Hausaufgaben zu recherchieren.

Die Kinder werden von den Schulen schon früh an Computer und Internet herangeführt und im Gebrauch geschult. Das ist richtig und wichtig.

Seit 6 Jahren arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen und behandle unter anderem auch das Thema „Sicherheit im Internet“. Dabei bin ich immer wieder überrascht, wie wenig die Jugendlichen über dieses Thema wissen und bin der Meinung, dass eine Aufklärung über Gefahren im Internet und wie wir uns davor schützen können, im Elternhaus und in der Schule stattfinden müssen.

Handbuch Gewaltprävention IIIWarum Gewaltpräventionsmaßnahmen bereits im Kindergarten?

Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie zeigen, dass Gewaltprävention in diesem Alter besonders wirksam und nachhaltig ist.

Ziel ist es, Selbstvertrauen aufzubauen, ohne berechtigte Bedürfnisse und Gefühle der anderen zu übergehen. Dies ist deshalb schon im Kindergarten notwendig, damit bereits Kleinkinder lernen, Streitereien nicht körperlich auszutragen, sondern gewaltfrei zu lösen.

Kinderseelen

Schläge, Demütigungen, Angst – wenn die Kindheit zu einem einzigen großen Schrecken wird, leiden die Betroffenen ihr Leben lang darunter.

In Deutschland wird mehr als jedes zehnte Kind körperlich oder seelisch misshandelt.

Ann Helena Neudek beschreibt in „Kinderseelenallein“ (Patmos Verlag) ihren eigenen Leidensweg in einer wohlhabenden Familie, die nach außen intakt wirkte.

„Die Schläge hatten aufgehört. Ich kauerte in der kleinen Wanne. Meine Mutter saß vor mir und weinte, während sie ihre geschwollenen Hände massierte.“

 Gewaltprävention

Buchrezension Mission BOYS4PEACE

Was Jungs gegen Gewalt und für eine friedliche Welt tun können

Was kann der einzelne gegen Gewalt tun?

Das wird immer wieder gefragt, wenn das Thema Jugendgewalt auftaucht: Gewalt in Schulen, Mobbing, Übergriffe abends in der Stadt – im schlimmsten Fall ein Amoklauf.

Dieses Buch soll speziell Jungs zum Nachdenken anregen, insbesondere auch in Bezug auf Männlichkeitsideale.

ImmigrantenWie Gewalt entsteht – Bericht aus der Welt junger Immigranten

Buchrezension

Auszug aus dem Nachwort von Christine Henry-Huthmacher: „Dieses Buch ist die journalistische Erzählung einer Reise in den unzugänglichsten Erdteil, der existiert: die verschlossene Welt der traditionellen muslimischen Familie in der modernen europäischen Stadt. Ein Jahr lang folgte Kleijwegt den Eltern einiger Schüler einer Schule mit hohem Ausländeranteil, in einem Amsterdamer Problemviertel, in dem auch Mohammed Bouyeri, der Mörder von Theo van Gogh, aufgewachsen ist.“ Das schreibt der niederländische Schriftsteller Geert Mak, selber Autor eines Buches über den Mord an Theo van Gogh über dieses Buch. Wir wissen wenig über das Alltagsleben muslimischer Jugendlicher, auch für Deutschland trifft dies zu. Nur auf Aufforderung setzen wir uns mit ihrer Lebensrealität auseinander. Wir haben kaum Einblick in die Lebenswelt, Erziehungsstile und Erziehungspraktiken ihrer Eltern. Vor allem dann, wenn diese Jugendlichen die Hauptschule besuchen und ihre Eltern die deutsche Sprache nicht beherrschen, ist uns ihre Lebenswelt verschlossen.

Strafe muss sein ist ein unüberlegt gesagter SpruchDieser so selbstgerechte Spruch ist uns sicher allen geläufig, ihm folgen meist unangenehme Ereignisse. Er kommt uns manchmal so selbstverständlich über die Lippen, dass es einem fast schon Angst machen kann. Denn meist wird er unüberlegt benutzt, um eine bevorstehende Bestrafung zu rechtfertigen.

Es ist halt nun mal so, ob es uns gefällt, oder nicht. Strafe muss sein! Eine Bestrafung setzt voraus, dass es jemanden gibt, der weiß, was richtig und was falsch ist. Eine Person hat etwas getan, was diesem Richter nicht passt. Und diese Person ist immer in der schwächeren Position. Begeht der Stärkere einen Fehler, drohen ihm kaum Konsequenzen, denn er macht und er kennt die Regeln.

Gesellschaftlich besonders anerkannt sind Strafen dann, wenn Eltern damit versuchen ihre Kinder zu erziehen. Das Kind wird eine unangenehme Situation erfahren, ihm wird Leid zugefügt, damit es eine Lektion lernt. Wer nicht hören will, muss fühlen. Wieder so ein gewaltvoller Satz, der unser Tun rechtfertigen soll. Wenn unsere Kinder nicht das tun, was wir ihnen sagen, dann müssen sie dafür büßen. Dann bekommen sie Stubenarrest, Fernsehverbot, keine Gute Nacht Geschichte, kein Abendessen, ihnen wird das Taschengeld gekürzt.

Bildung, Prävention, ZukunftBerliner Erklärung des 15. Deutschen Präventionstages
"Bildung - Prävention - Zukunft"

Nachfolgende Erklärung wurde vom 15. Deutschen Präventionstag in Berlin abgegeben basierend auf dem Gutachten von Dr. Wiebke Steffen.

Bildung und Qualifizierung sind die Vorrausetzung für individuelle Lebenschancen und soziale Teilhabe. In Deutschland wird der Bildungserfolg jedoch in hohem Maß von Schicht und Herkunft bestimmt. Einkommens-, Bildungs- und Integrationsarmut, die Erfahrung sozialer Ungerechtigkeit und sozialen Ausschlusses können Kriminalität, insbesondere Gewaltkriminalität begünstigen. Bildungsgerechtigkeit, gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung, sind deshalb auch ein Beitrag zur Prävention von Gewalt und Kriminalität.

Engagierte BürgerLeipziger Erklärung des 13. Deutschen Präventionstages
Engagierte Bürger – sichere Gesellschaft

Nachfolgende Erklärung wurde vom 13. Deutschen Präventionstag in Leipzig abgegeben basierend auf dem Gutachten von Dr. Wiebke Steffen.

Die Qualität einer Gesellschaft bemisst sich unter anderem daran, in welchem Ausmaß sich ihre Bürger an öffentlichen Aktivitäten beteiligen und inwieweit sie zu freiwilligem Engagement bereit sind. Auch für die Sicherheit einer Gesellschaft und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung leistet bürgerschaftliches Engagement einen wichtigen, ja unerlässlichen Beitrag.

Deshalb stellte der 13. Deutsche Präventionstag (2. und 3. Juni 2008 in Leipzig) dieses Engagement unter dem Schwerpunktthema „Engagierte Bürger – sichere Gesellschaft“ in den Mittelpunkt der Vorträge, Beratungen und Diskussionen sowie des Gutachtens „Bürgerschaftliches Engagement in der Kriminalprävention“ von Dr. Wiebke Steffen.